Im Wilden Westen regiert der Zufall

Wild Shots ist ein Kartenstichspiel, in dem der Zufall regiert. Sich bei diesem Spiel die grauen Zellen zu verrenken wollen, ist vergebene Liebesmüh. Daher ist das Thema Wilder Westen gar nicht so schlecht. Bei den Duellen der Pistoleros und deren Genauigkeit der Schießeisen war es auch reine Glücksache, am Ende des Duells noch auf zwei Beinen zu stehen.

Wild Shots besteht aus 40 Karten in vier Farben. Auf einigen Karten ist eines der folgenden Symbole abgebildet: Cowboyhut, Sheriffstern, Revolver oder Stechbrief. Außerdem gibt es 14 Snake-Oil-Karten, auf denen ebenfalls diese Symbole abgebildet sind. Ziel des Spiels ist es, möglichst wenige Minuspunkte zu sammeln. Jeder Spieler erhält 10 Karten. Vor jedem Stich wird eine Snake-Oil-Karte aufgedeckt. Das Symbol darauf ist für den nächsten Stich Trumpf. D.h., in jedem Stich kann ein anderes Symbol Trumpf sein. Eine Karte, die eben noch locker abgeworfen werden konnte, ist auf einmal eine Trumpfkarte. Ansonsten gelten für das Spiel die sonst üblichen Regeln: Es besteht Farbzwang, aber kein Stichzwang. Wer also eine Farbe nicht mehr hat, kann abwerfen.

Gespielt wird über vier Runden. In Runde 1 gibt es für jeden Revolver 2 Minuspunkte. In Runde 2 für jeden Cowboyhut 3 Minuspunkte, und in Runde 3 zählen die Sheriffsterne (-4) und die Steckbriefe (-5). In Runde 4 sind alle Symbole Minuspunkte. Damit werden im Spiel zu viert folgende Punkte verteilt: Runde 1 20, Runde 2 21, Runde 3 40 und Runde 4 81. Nach der vierten Runde wird abgerechnet. Der Spieler mit den wenigsten Minuspunkten gewinnt.

Meine Meinung

Wie am Anfang erwähnt, herrscht bei Wild Shots das Chaos. Der Zufall regiert, Strategen verdrehen die Augen. Trotzdem kann das Spiel in einer geselligen Viererrunde Spaß machen. Meistens möchte allerdings niemand eine Revanche, dazu ist das Spiel zu unkalkulierbar.

Gespielt wird in vier Runden, für unterschiedliche Symbole gibt es Minuspunkte

Gespielt wird bei Wild Shots in vier Runden, für unterschiedliche Symbole gibt es Minuspunkte

Das Spiel selbst ist unkompliziert, obwohl der ständige Trumpfwechsel gelegentlich für Verwirrung sorgt. Daher sollte man schon etwas aufpassen, sonst hat man schnell mit einem Trumpf gestochen. Ansonsten kann man sich bei Wild Shots seinem Schicksal ergeben. Das war wohl die Intension der beiden Autoren Dennis Kirps und Christian Kruchten.

Vielen Dank an Piatnik für das Rezensionsexemplar.

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Spielbewertung für Wild Shots von Dennis Kirps und Christian Kruchten

Schwierigkeit Spielspaß Spielreiz Spielgrafik
leicht mittel mittel passt zum Thema
Alter Spieler Spieldauer Spielpreis
ab 8 Jahre 2 – 4 ca. 30 min 9 Euro

Gesamturteil:

sterne_3_klein

 

 

 

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