Pegasus lässt sich in die Karten gucken

Zum dritten Mal hat der Friedberger Verlag Pegasus die Presse ins Stammhaus nach Friedberg eingeladen. Rund 80 Vertreter der unterschiedlichsten Medien kamen, um sich über die Spieleneuheiten von Pegasus und seinen Vertriebspartnern zu informieren. Ich habe mich auch auf die Socken gemacht, damit Ihr wisst, was Euch in Essen auf dem Pegasus-Stand erwartet.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Pegasus-Geschäftsführer Karsten Esser und Pressesprecher Peter Berneiser ging es in die Vorstellungsrunden der Spiele.

Erstes Spiel: Azul von B Plan Games

Azul ist ein Legespiel für 2-4 Spieler ab 8 Jahren. Autor Michael Kiesling entführt in die Welt des Fliesenlegens. Die Spielsteine werden dazu zunächst auf der linken Seite des Tableaus angelegt und am Ende der Runde auf das Fliesenfeld übernommen. Jeder frisch angelegte Stein bringt Siegpunkte. Steine, die sich nicht anlegen lassen, geben Minuspunkte. Der erste Eindruck von Azul ist mehr als positiv. Das Spiel lässt sich flüssig spielen und kommt mit hochwertigem Spielmaterial daher. Ein sehr schönes Spiel.

 

Zweites Spiel: Queendomino von Blue Orange

Queendomino ist die Vielspielererweiterung von Kingdomino. Autor Bruno Cathala hat das Spiel für 2-4 Spieler um zahlreiche Features erweitert. In Queendomino kann man sein Königreich mit Türmen und Gebäuden hübsch machen. Dazu gibt es einen neuen Landschaftstyp, auf dem die Gebäude gebaut werden können. Um die Gebäude kaufen zu können, benötigt man Geld, das über Ritter eingenommen werden kann. Das Grundprinzip von Kingdomino bleibt erhalten. Und wer schon ein Kingdomino besitzt, kann in Kombination mit Queendomino zu 8 spielen. Bewährtes Spielprinzip vermischt mit klassischen Vielspielerfeatures sorgt für Spannung.

 

Drittes Spiel: Reworld von eggertspiele

Reworld ist ein sehr strategisches Spiel für Experten, auch wenn auf der Schachtes Kenner steht. Das Spiel stammt vom Erfolgsduo Wolfgang Kramer und Michael Kiesling. Das Spiel besteht aus zwei grundsätzlich verschiedenen Hälften besteht. Die Erde ist am Ende und die Menschheit macht sich auf ins Weltall zu einem erdähnlichen Planeten, den es allerdings zunächst zu kultivieren gilt. In der ersten Phase beladen die Spieler ihre Raumschiffe mit allerlei unterschiedlichen Waren und Maschinen. Ist diese Phase abgeschlossen, fliegen alle Raumschiffe zum neuen Planeten. Dort muss jetzt wieder alles entladen werden – aber bitteschön in der richtigen Reihenfolge. Sonst wird das nichts mit dem Kultivieren des Planeten. Um am Ende tatsächlich den Planeten besiedeln zu können, muss man am Anfang sein Raumschiff richtig beladen. Also erst denken, dann beladen. Das macht das Spiel etwas schwierig, aber durchaus spannend.

 

Viertes Spiel: Heaven & Ale von eggertspiele

Und noch ein Kiesling. Diesmal in Kombination mit Andreas Schmidt. Bei Heaven & Ale (von Insidern auch Have an Ale genannt) geht es ums Bier brauen. In einem Klostergarten versuchen 2-4 Spieler die dazu nötigen Zutaten anzubauen. Der Klostergarten besitzt eine dunkle und eine helle Seite. Auf der hellen Seiten erhält der Spieler die Zutaten, auf der dunklen Seite Geld. Geld hat im Spiel eine ziemlich große Bedeutung, leider hat man permanent zu wenig davon. Auf dem zentralen Spielbrett laufen die Spieler beliebig weit und können sich Rohstoffe oder Mönche für den Klostergarten kaufen. Aber auch Wertungen finden dort statt. Wer es schließlich geschafft hat, seine Rohstoffmarker und seinen Bierbrauer möglichst weit auf dem aktiven Punktebereich nach vorne zu bringen, gewinnt das Spiel – eventuell. Es gibt da noch ein paar Sondersiegpunkte, die man ergattern kann. Mit einem Ale dazu ein sehr schönes Spiel.

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Fünftes Spiel: Noria von Edition Spielwiese

Noria von Sophia Wagner ist ein Expertenspiel für 2-4 Spieler. Gespielt wird in mehreren Phasen, dazu gibt es Sonderaktionen, die jederzeit gemacht werden können. Besonders auffällig ist das Aktionsrad, das jeder Spieler besitzt. Es besteht aus drei Ebenen: Oben gibt es 2 Aktionslöcher, in der Mitte 4 und unten 6. Diese Löcher können mit unterschiedlichen Aktionen bestückt werden. Es gibt immer eine aktive und passive Seite. Während die passive Hälfte des Rades gerade tabu ist, kann er auf der aktiven Seite von jeder Ebene eine Aktion auswählen, so sie denn zusammenhängend sind. Ist auf der mittleren Ebene gerade kein Marker vorhanden, bleibt einem nur eine Aktion oben oder unten. Dieser Fall lässt sich aber z. B. durch eine Zusatzaktion verhindern. Dieser Mechanismus für die Aktionen ist am Anfang des Spiels etwas verwirrend, aber äußerst spannend. Genauso war auch der erste Eindruck des Spiels – verwirrend. Aber das sollte sich nach der ersten richtigen Partie legen.

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Sechstes Spiel: Loot Island von What’s Your Game

Loot Island entführt die Spieler auf eine Insel mit verfluchten Schätzen. Dort versuchen die Spieler 400 Jahre später die Schätze zu finden. Dazu sind natürlich Schatzkarten notwendig. Jeder Spieler erhält zu Beginn einer Runde 7 Karten, die Teile einer Schatzkarte mit unterschiedlichen Zusatzfeatures darstellen. Diese Karten werden reihum angelegt, bis alle Spieler passen. Sind genügend Schatzkarten an einer Stelle vorhanden, finden die Spieler einen oder mehrere Schätze – natürlich verflucht. Die Spieler erhalten mit den Schätzen auch Fluchsteine, die sie wieder los werden müssen. Hat man am Spielende zu viele Flüche, ist man leider verflucht und aus dem Rennen. Loot Island ist ein ganz nettes Spiel, das doch einiges Potential hat.

 

Siebtes Spiel: Indian Summer von Edition Spielwiese

Indian Summer ist ein Legespiel von Uwe Rosenberg. Jeder Spieler ab 10 Jahren hat ein Stück Waldboden, dass er mit Laub bedecken muss. Dabei gilt es, die „Bodenschätze“ des Waldbodens wie Heidelbeeren, Pilze oder Nüsse nicht zu verdecken. Dazu besitzen die Legeteile Löcher. Und damit etwas Pep ins Spiel kommt, darf man nicht nur seine eigenen Teile legen, sondern kann sich unter Einsatz eines Pilze bei den Mitspielern bedienen. Was nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt. Das Spiel ist herbstlich bunt und ist das bisher beste Legespiel von Uwe Rosenberg, da es sehr viel Interaktion verspricht.

 

Viele weitere Spiele

Neben den bisher vorgestellte Spielen gab es in Friedberg noch viele weitere Spiele zu sehen und zu spielen. So gibt es in Essen das Istanbul Würfelspiel zu sehen, eine sehr gelungene Umsetzung des Brettspiels.

Zu Port Royal hat Alex Pfister eine Erweiterung entwickelt. Das Spiel wurde dazu in verschiedene Geschichten gepackt. Die Spieler müssen jetzt innerhalb dieser Geschichten Aufträge erledigen und Fortschritte machen, um das Spielziel zu erreichen. Dabei dürfen sie ihr eigenes Punktekonto nicht aus dem Blick verlieren.

Ebenfalls neu ist ein weiteres Spiel aus der Reihe Brains von Reiner Knizia. In Brains Zaubertränke gilt es wieder viele knifflige Rätsel zu lösen.

Zum Schluss noch ein kleines Spiel: Koffer packen extrem. Das Spiel ist eine Variante des hinlänglich bekannten Spiels „Ich packe meinen Koffer“ und ist mit ein paar Zusatzfeatures angereichert, die das Ganze noch kniffliger machen.

Last but not least: Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und Spieleerklärer, die sich viel Mühe mit der Ausrichtung des Pressetages gemacht haben. Und schon mal alles Gute im Voraus zum 25. Geburtstag im nächsten Jahr. Ich bin gespannt, was uns im Jubiläumsjahr alles erwartet.

 

 

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Fuchs und Pegasus bleiben ein Team

Pegasus Spiele ist weiterhin für den Vertrieb der Titel von eggertspiele in Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig. Nach der Übernahme von eggertspiele durch den kanadischen Spieleverlag Plan B Games unter CEO Sophie Gravel bleibt die erfolgreiche Partnerschaft bestehen. Zusätzlich wird Pegasus Spiele auch den Vertrieb deutschsprachiger Titel von Plan B Games übernehmen und zur Spiel 2017 in Essen mit Azul den ersten Titel veröffentlichen.

Rund sechs Jahre lang war Pegasus Spiele für den Vertrieb und die Vermarktung der Titel des Hamburger Spieleverlags eggertspiele verantwortlich. Die gemeinsame Erfolgsgeschichte begann 2011 mit Santiago de Cuba und erreichte mit den Auszeichnungen Kennerspiel des Jahres 2012 (Village), Spiel des Jahres 2014 (Camel Up) sowie 1. Platz Deutscher Spielepreis 2012 (Village) und 2016 (Mombasa) mehrere herausragende Höhepunkte. 2017 erfolgte die Übernahme von eggertspiele durch Plan B, den kanadischen Verlag mit der deutschen Niederlassung in Hamburg bei eggertspiele. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Pegasus Spiele bleibt bestehen und wird auf den Vertrieb der Titel von Plan B Games in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgeweitet.

Das Kennerspiel Azul von Michael Kiesling dreht sich um die wunderschönen Azulejos. Mit diesen prachtvollen Fliesen, deren Herstellung spanische und portugiesische Handwerker von den Mauren übernahmen, schmücken zwei bis vier Spieler die Wände des königlichen Palastes in Evora. Ebenfalls zur Spiel 2017 in Essen erscheinen die eggertspiele-Titel Heaven & Ale von Michael Kiesling und Andreas Schmidt sowie Reworld von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling.

Days of Wonder kündigt Yamataï an

Days of Wonder bringt im März das neue Brettspiel Yamataï heraus, das in einem legendären Königreich in Fernost spielt, welches von der majestätischen Königin Himiko regiert wird. Mit seinen aufwendigen Illustrationen nimmt Yamataï die Spieler mit auf eine Reise durch das Asien vergangener Zeiten.

In Yamataï müssen die Spieler als Baumeister eine ambitionierte Aufgabe erfüllen: Es gilt die beeindruckendste Stadt des Königreichs errichten, um die Gunst der Königin zu erlangen! Um diese anspruchsvolle Herausforderung zu bewältigen, transportieren die Spieler verschiedene Ressourcen zwischen den Inseln des Archipels und sammeln Kulturplättchen oder errichten Gebäude und Monumente. Spezialisten anzuwerben und ihre besonderen Fähigkeiten einzusetzen, sind ein wichtiger Teil der Strategie eines jeden Baumeisters auf dem Weg zum Sieg.

Yamataï fordert die Spieler zu wichtigen taktischen Entscheidungen auf, die ihre Gesamtstrategie immer wieder ergänzen und abrunden. Das richtige Flottenplättchen zur richtigen Zeit zu wählen, ist entscheidend, um Ressourcen und nützliche Fähigkeiten zu erlangen und so die anderen Baumeister zu übertreffen. Es gibt zahlreiche Wege zum Sieg und die Spieler müssen die Aktionen aller Spieler genau im Auge behalten, um der größte Baumeister von Yamataï zu werden.

„Es hat mir sehr viel Freude bereitet, wieder an einem Spiel vom Kaliber eines Five Tribes zu arbeiten“, sagt Bruno Cathala, der das Spiel als Co-Autor zusammen mit Marc Paquien entwickelt hat. Dieser ergänzt: „Das ist meine erste Veröffentlichung und ich bin sehr stolz, was wir mit diesem Spiel erreicht haben. Yamataï zieht einen in seinen Bann und hat eine taktische Tiefe, die sogar erfahrene Spieler überraschen dürfte.“

Yamataï ist ein Spiel für 2 bis 4 Spieler ab 13 Jahren. Eine Partie soll 40 bis 80 Minuten dauern. Im Spiel enthalten sind ein Spielplan, 4 Spielertableaus, 6 Zugfolge-Meeples, 80 Holzschiffe, die Baumaterial transportieren (Bambus, Holz, Stein, Lehm, Gold), 10 Flottenplättchen, 28 Gebäudeplättchen (21 Standard- und 7 Prestigegebäude), 7 Gebirgeplättchen, 34 Kulturplättchen, 8 Plättchen „Heiliger Boden“, 73 Münzen, 24 Prestigeplättchen und 18 Spezialisten. Yamataï wird ab März in Europa für ca. 54 € erhältlich sein und ab Mai in den USA für ca. 60 $.

Weitere Informationen finden sich auf www.daysofwonder.com/yamatai.

Neues aus Friedberg

Pegasus hat am 23. September seinen 2. Pressetag durchgeführt und den anwesenden Spielern einen Blick auf die zur Spiel kommenden Neuheiten gewährt. Mit von der Partie waren auch die Partnerverlage eggert und AEK.

Das Spektrum der Neuvorstellungen reichte von Kinderspielen wie Zauberei hoch drei und Rettet den Märchenschatz über Familienspiele wie Gierige Goblins und Kingdomino bis hin zu Kenner- und Expertenspiele. Insgesamt 17 Neuheiten gab es am Spieletag bei Pegasus zu Bestaunen und zum Ausprobieren.

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Die Redakteure von Pegasus stehen bereit, ihre Spiele zu erklären

Leider reichte die Zeit nicht, um alle 17 Spiele zu testen, doch einige Neuheiten konnte ich ausprobieren und einen ersten Eindruck gewinnen. Ein kleiner Hinweis: Viele Bilder sind von noch nicht fertigen Spielen und können in der endgültigen Version noch abweichen.

Kingdomino

Dieses Spiel wird in Deutschland erst im November erscheinen, ist aber in Essen schon bei Blue Orange zu sehen. Das Spiel von Bruno Cathala wird auf einem 5 x 5-Raster gespielt. Angelegt wird an das eigene Schloss. Aus einem Beutel werden vier Teile gezogen, die wie Dominosteine aus zwei Hälften bestehen. Jeder Spieler darf sich einen Stein aussuchen und an sein Schloss anlegen. So geht es weiter, bis alle Steine aus dem Beutel gezogen sind. Am Ende ist das 5 x 5-Raster idealerweise ausgefüllt. Dabei sollten möglichst große Flächen entstehen, denn am Ende wird die Anzahl der Flächenteile mit den Gebäuden auf den einzelnen Flächen multipliziert.

Kingdomino wird auf einem 5 x 5-Raster gespielt

Kingdomino wird auf einem 5 x 5-Raster gespielt

Mein erster Eindruck: Kingdomino ist ein nettes kleines Spiel. Die Regeln sind einfach, das Spiel kapieren auch Kinder ab 8 Jahren schnell. Mit 15-30 Minuten Spielzeit geht eine Partie flott von der Hand. Unbedingt auf der Messe ausprobieren.

Gierige Goblins

Bei Gierige Goblins agieren alle Spieler gleichzeitig und sehen sich kleine viereckige Chips an. Statt diese wie bei Tumult Royal in die Tischmitte zurückzulegen, legt jeder Spieler sein Teil in eine der 8 Minen ab. Glaubt ein Spieler, dass eine Mine zu seinen Voraussetzungen passt, legt er einen seiner Marker in die Mine. Haben alle Spieler ihre Marker gespielt, werden die Chips in den Minen aufgedeckt. Chips mit Edelsteinen der eigenen Farbe und Diamanten zählen 2 Taler, alle anderen 1 Taler. Monster fressen einen Edelstein, mit den Helfern können wir Sonderkarten erhalten, die uns helfen. Am wichtigsten sind jedoch die Dynamitstangen.  Bei einer oder zwei Stangen verdoppelt bzw. verdreifacht sich der Wert der Mine. Liegen in der Mine mehr als 3 Stangen – und es hat Bumm gemacht. Alles ist weg und Strafe muss man auch noch zahlen. Gewonnen hat, wer als erster 60 Taler hat.

Mein erster Eindruck: Gierige Goblins sorgt für Action am Tisch, das Ablegen der Chips ist bei vier Spielern allerdings sehr unübersichtlich. Die Entscheidung für eine Mine ist also ziemliche Glückssache. Das Spiel von Richard Garfield besitzt einfache Regeln, ist für Kinder ab 8 Jahre und für 2 bis 4 Spieler. Aufgrund des hohen Glücksfaktor nichts für Taktiker.

Chariot Race

Chariot Race ist ein vereinfachtes Circus Maximus. Das antike Wagenrennen in der Variante von Matt Leakock wird lediglich mit drei Werten gesteuert – Geschwindigkeit, Schaden und Sesterzen. Je nach aktueller Geschwindigkeit wird mit 1 bis 5 Würfeln agiert. Auf den Würfeln gibt es Sesterzen – mit ihnen lässt sich der Wagen reparieren oder ein Würfelergebnis verändern -, Spurwechsel, Angriffe via Speer oder Kralle sowie Peitschen der Pferde (+2 Speed, -1 Schaden) oder eine Veränderung der Geschwindigkeit (+-1).

Vor dem Zug entscheidet sich ein Spieler, ob er seinen Wagen reparieren will. Danach wird entsprechend des Geschwindigkeitsmarkers auf dem Tableau gefahren. Wer dabei zu schnell in die Kurve rast, erhält Schaden. Am Ende des Zuges kann ich noch meinen Speer auf einen vorausfahrenden Fahrer werfen.

Mein erster Eindruck: Gefahren werden bei Chariot Race zwei Runden. Wie im Film Ben Hur erreicht nicht jeder Fahrer das Ziel. Das macht aber nichts. Bei diesem Spiel geht es nicht wirklich um den Sieg, sondern um den Spaß, den man beim Rennen hat. Das hat Chariot Race mit Circus Maximus gemeinsam. Dazu bedarf es allerdings auch einer entsprechend lustigen Spielrunde. Wer Chariot Race zu ernst angeht, wird ziemlich enttäuscht sein. Es ist ein Fungame. Mir hat die Umsetzung jedenfalls gefallen.

Mystic Vale

Das Spiel ist ein klassisches Bauspiel. Gebaut werden Karten! Jeder Spieler hat dazu in seinem Kartensatz 20 Karten, viele davon sind ganz leer. Vom verdeckten Kartenstapel ziehen wir solange Karten, bis 3 rote Bäume zu sehen sind. Jetzt wird geschaut, wieviel Mana zu sehen ist. Für das Mana kann man jetzt Erweiterungen für seine Karten aus der Auslage kaufen. Jede Karte steckt in einer oben offenen Folie. Die Erweiterung ist auf durchsichtiger Folie gedruckt und kann einfach in die Karte geschoben werden. In eine leere Karte können drei Erweiterungen gesteckt werden (oben, Mitte, unten). Auf diese Weise wird der Kartensatz immer stärker und ich kann mir mit der Zeit stärkere Karten kaufen, die später Siegpunkte bringen. Zusätzlich gibt es Seelensymbole, mit denen ich mir Sonderkarten mit Dauereffekten für meine Auslage kaufen kann.

mysticvale

Mystic Vale ist ein klassisches Bauspiel

Mein erster Eindruck: Bei Mystic Vale bin ich mir unsicher, ob es mir gefällt. Obwohl das Spiel insgesamt ganz gut daherkam, ist unsere Probepartie nur schleppend in die Gänge gekommen. Wichtig erscheint mir: Vor einer Partie sollte man sich intensiv mit den Erweiterungen und ihren Auswirkungen beschäftigen, um sein Deck perfekt optimieren zu können. Für ein klareres Bild werden wohl noch ein paar Partien gespielt werden müssen.

Glück Auf – Das Kartenspiel

Von Peter Eggert höchstpersönlich erklärt, startete die Partie des recht komplexen Kartenspiel mit Schwung. Im Prinzip geht es darum, Kohle zu schürfen, die geschürfte Kohle in Eisenbahnwagons zu verladen und mit einem Zug zum Verbraucher bringen. Die Aktionen, die man für diesen Mechanismus benötigt, liegen als Karten in der Tischmitte. Mit seinen 10 Arbeitern (Wert 5 x 1, 2 x 2, 3, 4, 5) kann man die Aktionen kaufen. Dazu werden die Arbeiter an die Aktionen angelegt. Liegt bereits ein Arbeiter an dieser Aktion, muss der nächst höhere Arbeiter gelegt werden.

Mein erster Eindruck: Das Spiel ist eher als Kennerspiel einzuordnen. Der Mechanismus ist gut durchdacht und das Spiel spielt sich flüssig. Man muss einerseits seinen Plan verfolgen, andererseits auf die Interaktion der Mitspieler reagieren. Mir hat es gut gefallen, sollten Essen-Besucher unbedingt ausprobieren.

Weitere Spiele des 2. Pressetages:

 

 

Kleine Brötchen schmecken auch gut

Auf der letzten Spiel hat 2F-Spiele ein richtig fettes Brötchen gebacken und verblüffte die Gamer mit dem Spiel 504. Der Name war dabei Programm: 504 Spiele in einer Schachtel. Dieses Jahr sind die Brötchen etwas kleiner, zumindest was die Anzahl der Spiele pro Schachtel angeht. Friedemann Friese und Henning Kröpke präsentieren diesmal drei Neuheiten und ein Schmankerl zur Spiel 2016.

In Fabelsaft machen die Spieler als Tiere Jagd nach schmackhaften Tränken

In Fabelsaft machen die Spieler als Tiere Jagd nach schmackhaften Tränken

Fabelsaft – Es war einmal ein wunderschöner Wald voller herrlicher Früchte. Diese Früchte ließen sich zu den leckersten Säften pressen und mischen. Die Spieler schlüpfen Fabelsaft in die Rolle von Tieren in diesem Wald und begeben sich auf der Suche nach den schmackhaftesten Fabelsäften. Hilfsbereite Waldbewohner helfen dabei. Sie geben euch Früchte, tauschen diese mit euch oder helfen euch auf anderem Wege. Ihr seid gierig und durstig. Wer stillt sein Verlangen nach den Fabelsäften als Erster?

Fabelsaft ist ein Fabel-Spiel, in dem sich die Spielaktionen im Laufe der Zeit ändern. Ihr beginnt die erste Partie mit sehr einfachen Aktionen. Schritt für Schritt lernt ihr immer neue Aktionen kennen und erlebt dabei, wie sich das Spiel laufend verändert. Diese Änderungen sind aber nicht dauerhaft. Das Spiel eignet sich für 2 bis 5 Spieler ab 8 Jahren und kostet 28 Euro. Die Spieldauer beträgt etwa 15 Minuten.

Futschikato dauert etwa 15 Minuten und kostet 8 Euro

Futschikato kostet 8 Euro

Futschikato – In Futschikato versuchst du als Erster alle deine Karten loszuwerden. Verbünde dich mit einigen Mitspielern und schlagt die Karten der anderen. Oder spiele selber die höchste Karte, um alle Mitspieler mit einem „Futschikato“ zu ärgern.
Als Nachfolger des erfolgreichen Fünf Gurken bietet Futschikato mit einfachsten Spielregeln maximalen Spielspaß für 3 bis 8 Spieler am 7 Jahren. Das Spiel dauert etwa 15 Minuten und kostet 8 Euro.

Funkenschlag: Das Kartenspiel  – Nach dem erfolgreichen Brettspiel jetzt also das Kartenspiel. Als Firmenchefs mächtiger Energiekonzerne produziert ihr Strom. Während des Spiels bietet ihr um Kraftwerke und versorgt sie mit Rohstoffen. Euer Einkommen ist von der Strommenge abhängig, die ihr in jeder Runde produziert. Am Ende des Spiels gewinnt derjenige mit der größten Stromproduktion.

Funkenschlag gibt es jetzt auch als Kartenspiel

Funkenschlag gibt es jetzt auch als Kartenspiel

Das Kartenspiel bietet euch all die Spannung und Taktiken der großen Brüder Funkenschlag und Funkenschlag deluxe, ohne dass ihr die verschiedenen Spielpläne benötigt. Ihr erfahrt die gesamten Funkenschlag-Emotionen in intensiven 60 Minuten Spielzeit! Für 2 Spieler beinhaltet das Spiel die aus Funkenschlag deluxe bekannten Spielregeln für den „Großen Konzern“. Im Wettstreit um den Sieg müssen dessen Machenschaften mit in die Planungen einbezogen werden, um den Sieg gegen den Mitspieler zu erringen.
Das Spiel beinhaltet auch die Variante „Der Abrissunternehmer“, die mit Funkenschlag: Das Kartenspiel sowie den Brettspielen Funkenschlag deluxe und Funkenschlag mitsamt allen Erweiterungen spielbar ist!
Das Spiel eignet sich für 2 bis 6 Spieler ab 12 Jahren und kostet 18 Euro.

Funkenschlag: Gleichstrompassage HGÜ Korridor C  – In Deutschland wird in den nächsten Jahren eine neue Stromtrasse von Nord- nach Süddeutschland geplant, um den in der Nordsee mit Windkraft produzierten Strom in die Bedarfsgebiete in Süddeutschland zu transportieren.

Schmankerl für Spiel-Besucher: die Minierweiterung gibt es für einen Euro am 2F-Stand

Schmankerl für Spiel-Besucher: die Minierweiterung gibt es für einen Euro am 2F-Stand

In dieser Mini-Erweiterung baut ihr nun diese Stromtrasse, sodass eure Stromkonzerne im Laufe des Spiels Stück für Stück keine Verbindungskosten mehr zwischen Cuxhaven und Stuttgart zahlen müssen. Leider wird der Bau der Stromtrasse durch Steuergelder finanziert, sodass ihr nun für die Stromversorgung der Städte Steuern zahlen müsst.

Die Mini-Erweiterung Gleichstrompassage HGÜ Korridor C kann nur mit einem Exemplar von Funkenschlag auf dem Spielplan »Deutschland« gespielt werden und ist dieses Jahr exklusiv am Messestand von 2F-Spiele in Essen (Halle 3-M106/M108) für eine Spende von mindestens 1 Euro für einen guten Zweck erhältlich. Die Erweiterung war letztes Jahr bereits im Adventskalender 2015 von Frosted Games erschienen.

Sommerzeit ist Reisezeit

Gespielt werden kann jederzeit und überall. In der neuen PocketPlay-Reihe veröffentlicht Pegasus Spiele praktische Mitnahmespiele zum kleinen Preis. Die Reihe enthält neben Unterwegs-Versionen von Klassikern auch ganz neue Titel. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 6,99 Euro sind die PocketPlay-Spiele ideale kleine Geschenke oder Mitnahmespiele für Partys oder den Urlaub.

Jeder kennt Stadt-Land-Fluss. Aber jetzt kommt Peter Neugebauers Stadt-Land-anders. Das beliebte Wortfindungs-Spiel wird hier um neue Kategorien und Vorgaben erweitert. Anstelle von Anfangsbuchstaben müssen die Spieler nun Begriffe finden, die zu Farben oder gar Eigenschaften passen oder eine bestimmte Anzahl an Vokalen enthalten. Eine gewitzte Punktewertung belohnt die Originalität der Spieler. Hier kann jeder mitspielen.

Bei Bücherwurm von Michael Palm und Lukas Zach versuchen die Spieler Buchstabenkarten von der Hand zu spielen, indem sie ein Wort nennen, das mit dem Buchstaben der gespielten Karte beginnt. Das ist aber nicht so einfach, schließlich muss das Wort zum aktuellen Thema passen. Ob Sportarten, Gewürze oder Cartoon-Figuren – die Themen sind abwechslungsreich und in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Wer zuerst alle Karten von seiner Hand spielen kann, gewinnt. Bis zu acht Spieler können bei der Wortakrobatik mitturnen.

Die Unterwegs-Version des beliebten Deduktionsspiels Werwölfe von Ted Alspech ermöglicht bis zu 20 Spielern spannende, interaktive Spielrunden. Gelingt es den Dorfbewohnern, die Werwölfe in ihren Reihen zu enttarnen oder triumphieren die Kreaturen der Nacht? Werwölfe Unterwegs eignet sich auch als Kennenlernspiel für Einsteiger und begeistert mit neuen Varianten und Charakteren auch erfahrene Werwölfe-Fans.

In der Mind-Maze-Reihe gibt es jetzt auch verzwickte Geschichten für junge Detektive

In der Mind-Maze-Reihe gibt es jetzt auch verzwickte Geschichten für junge Detektive

Mind Maze ist die beliebte Rätselreihe von Pegasus Spiele. Der Rätselmeister liest ein Rätsel vor und die Spieler müssen mit Ja/Nein-Fragen auf den tatsächlichen Hergang kommen – und der ist meistens kurios und verzwickt. Wer um die Ecke denkt, kommt der Lösung schon viel näher. Ob rabenschwarze Geschichten, spannende Kriminalfälle oder unglaubliche, aber wahre  Ereignisse, Mind Maze Mix enthält eine bunte Mischung Rätselspaß. 11 Fälle aus den ersten vier Sets – das sind 44 Fälle für kniffelige Raterunden.

Und die Mind Maze-Reihe wird um noch einen neuen Titel erweitert: Mind Maze – Geschichten für Junge Detektive enthält 66 verzwickte Rätsel, die besonders gut für junge Detektive und Rätsel-Fans geeignet sind. Ob in der Pause auf dem Schulhof oder unterwegs im Bus – die spannenden Rätsel können überall gelöst werden.

Mit Zug und Schiff um die Welt

Days of Wonder hat die neueste Version der bekannten Eisenbahnspielreihe angekündigt: Zug um Zug: Weltreise. Auf zwei neuen extragroßen Spielplänen, mit der Welt auf der einen und den Großen Seen Nordamerikas auf der anderen Seite, können die Spieler die Segel zu neuen Horizonten setzen. Neben den klassischen Zugverbindungen können die Spieler nun auch neue Schiffsrouten nutzen, um ihre Zielkarten zu erfüllen.

Mit den neuen Wagen- und Schiffskarten können die Spieler Strecken auf dem Spielplan nutzen. Gleichzeitig benötigen sie diese, um Häfen zu errichten und ihre Punktzahl zu verbessern. Außerdem gibt es Doppelschiffskarten, mit denen Meere und Seen schneller überbrückt werden können. Zu guter Letzt bringt Zug um Zug: Weltreise eine neue Art von Zielkarten, die ganze Routen als Ziel ausgeben. Darauf finden sich drei bis fünf Städte, die auf jeden Fall alle miteinander verbunden sein müssen, um dann viele Punkte zu bringen. „Mit Zug um Zug: Weltreise sehen sich die Spieler einer ganz neuen Herausforderung gegenüber“, erklärt Adrien Martinot, Geschäftsführer von Days of Wonder. „Sie müssen ihre Strecken vorausschauend planen und dabei ihren Vorrat an Waggons und Schiffen im Blick behalten, um ihre Ziele ohne Zeitverlust zu erfüllen. Um die gesamte Welt auf dem Spielplan zu zeigen, haben wir einen extragroßen Spielplan entwickelt – größer als alle bisher dagewesenen Zug-um-Zug-Spielpläne und mit einer Menge an Spielmaterial ausgestattet – schließlich sprechen wir hier davon, die gesamte Welt zu bereisen, nicht wahr?“

Zug um Zug: Weltreise ist für 2 bis 5 Spieler ab 8 Jahren und dauert ca. 90–120 Minuten. Es ist ein eigenständiges Spiel der Zug-um-Zug-Reihe. Darin enthalten sind 1 doppelseitiger Spielplan mit 2 Karten: die Welt und die Großen Seen Nordamerikas. Ebenfalls im Spiel enthalten sind 165 Waggons und 250 Schiffe aus Kunststoff, 15 Häfen, 5 Punktemarker, 140 Transportkarten (Wagen, Schiffe, Doppelschiffe, Joker) und 120 Zielkarten (65 für den Welt-Spielplan und 55 für den Große-Seen-Spielplan). Zug um Zug: Weltreise wird für den GenCon im August erwartet und soll weltweit Anfang September für einen Verkaufspreis von rund € 70 verfügbar sein.

Raum und Zeit sind relativ

Ein Team, ein Raum und nur wenig Zeit: Mit „Exit – Das Spiel“ veröffentlicht der Stuttgarter Kosmos Verlag im Herbst dieses Jahres eine neue Brettspielreihe zum Trendthema Live Escape Games. Zunächst sind drei verschiedene Spiele zu unterschiedlichen Themen geplant.

Live Escape Games sind ein Trend, der weltweit für Spannung und Begeisterung sorgt. Das Prinzip: Eine Gruppe wird in einen Raum eingeschlossen und hat 60 Minuten Zeit sich zu befreien. Dazu suchen sie gemeinsam Hinweise und lösen knifflige Rätsel um Schlüssel oder Kombinationen für Zahlenschlösser zu erhalten. Je nach thematischem Setting des Raumes tauchen die Spieler in eine Geschichte ein, in der sie weitere Aufgaben bewältigen, z. B eine vermisste Person finden, eine Bombe entschärfen oder die Formel eines Gegengifts ermitteln. Hier ist echter Teamgeist gefragt.

Exit - Das Spiel wird ab September im Handel zur Verfügung stehen

Exit – Das Spiel wird ab September im Handel zur Verfügung stehen

Der Ursprung der Idee liegt im Bereich Computerspiele. In „Escape Games“ oder „Point and Click Adventures“ bewegen sich die Spieler durch virtuelle Welten, kombinieren Gegenstände und lüften Geheimnisse. Dieses Prinzip wurde nun in die reale Welt verlegt. Allein in Deutschland gibt es inzwischen fast 200 Anbieter. Laufend kommen neue hinzu. Auch im TV ist der Trend angekommen. So besuchten schon die Nerds aus „The Big Bang Theory“ einen Live Escape Room.

Jetzt startet Kosmos mit „Exit – Das Spiel“ als einer der ersten Verlage eine ganze Brettspielreihe zu diesem Trendthema. Für die Entwicklung der originellen Rätselspiele konnten der Verlag das erfolgreiche Autorenehepaar Inka und Markus Brand gewinnen. Zunächst sind drei verschiedene Spiele mit unterschiedlichen Themen geplant. Weitere Projekte sind in Planung.

Das Spielprinzip funktioniert genau wie in realen Räumen – nur eben ohne Raum. Zu Beginn stehen den Spielern lediglich eine Decodier-Scheibe und ein geheimnisvolles Buch inklusive Abbildung eines Raumes zur Verfügung. Auf dieser sind unterschiedliche Gegenstände zu sehen; jeder davon mit verschiedenen Symbolen belegt. Mit etwas Kombinationsgabe, Teamgeist und Kreativität entdecken die Spieler nach und nach immer mehr Hinweise, knacken Codes, lösen Rätsel und kommen der Freiheit jedes Mal ein Stück näher. Dabei muss mitunter auch Material geknickt, bemalt oder zerrissen werden. Ist das Geheimnis des Raumes einmal gelüftet, kann das Spiel – wie ein Live Escape Game auch – kein zweites Mal gespielt werden. Das macht den Spieleabend zu einem besonderen Erlebnis.

Präsentation mit  exklusivem Live Escape Raum auf Spielemesse geplant

Im Handel erhältlich wird die neue Brettspielreihe ab Mitte September 2016 sein. Zudem plant der Verlag eine besondere Präsentation im Oktober auf der Spielemesse in Essen: Am Kosmos-Stand soll zusätzlich ein realer Exit-Raum angeboten werden, den einige Besucher exklusiv besuchen können. Zu diesem Zweck wird der Stuttgarter Verlag unter exit-das-spiel.de ein Online-Gewinnspiel veranstalten, bei dem Brettspielfans ein Exit-Paket, bestehend aus Eintrittskarten für die Spiel ‘16 und den Exit-Raum für sich und drei Freunde, gewinnen können.

504 Spiele in einer Schachtel

504 ist ein modulares Spielsystem: Es bietet 504 verschiedene Spiele in einer
einzigen Schachtel. In einer fernen Galaxie waren begnadete Wissenschaftler, die sogenannten Ludosophen, in der Lage, in einem gigantischen Schacht 504 kleine Welten zu erschaffen. Die Ludosophen programmierten Völker jeweils mit fundamentalen Gesetzen und Regeln, so dass diese drei verschiedenen Prinzipien Folge leisten müssen. Die Ludosophen beobachteten die kleinen Welten genau. Nach und nach versuchten sie andere Prinzipien und entwickelten einen Ehrgeiz, das eigene Volk besser gedeihen zu lassen, als die ihrer Kollegen. Es war bald genauso wichtig, die ruhmreichste Zivilisation in einer Welt zu besitzen, wie aussagekräftige Forschungsergebnisse zu erhalten … und in dem gigantischen Schacht fanden sie immer wieder Welten, die sie so noch nie gesehen hatten.

504 von Friedemann Friese bietet dank eines modularen Aufbaus 504 verschiedene Spiele in einer Schachtel

504 von Friedemann Friese bietet dank eines modularen Aufbaus 504 verschiedene Spiele in einer Schachtel

In 504 stehen 9 verschiedene Module zur Verfügung, aus denen immer drei in einer
bestimmten Hierarchie gewählt werden, um jeweils ein besonderes Spielerlebnis zu bieten: Transport, Wettlauf, Privilegien, Militär, Entdecken, Straßen, Mehrheiten, Produktion und Aktien. Die Spieler verwenden zur Erklärung jedes Spiels das „Buch der Welten“, ein spiralgebundenes Buch mit unterteilten Seiten. Für jedes Spiel schlagen sie die Seiten von drei verschiedenen Modulen auf und erhalten die vollständige Übersicht über die gewählte Welt. So können sie z.B. die folgenden Spiele spielen:
• Ein Rennspiel, in dem die Spieler die Welt entdecken müssen und sich persönliche
Vorteile durch Privilegien beschaffen („Welt 253“).
• Ein 18XX-Aktienspiel, in dem die Gesellschaften Straßennetze errichten, und weitere
Arbeiter durch den Bau von Betrieben anheuern („Welt 968“).
• Ein Kriegsspiel, in dem sich die Spieler durch Warentransport Geld beschaffen und
weitere Siegpunkte durch verschiedene Mehrheiten erhalten („Welt 417”).

Spielmaterial:
• 1 Buch der Welten (ein sogenanntes Mix-Max-Buch, in dem alle speziellen
Spielregeln für 504 Spiele stehen!)
• 61 Spielplanteile
• 421 Stanzteile (darunter Straßen, Siegpunkte, Waren, …)
• 160 Spielkarten (darunter Aktien, Privilegien, Wertungskarten, …)
• 296 Holzteile (Bewohner, Siedlungen, Hauptquartiere und Transportwagen)
• 2 Spielpläne für Aktienwerte/Warenpreise und Mehrheiten
• 5 Gesellschaftspläne
• 3 Würfel
• 2 Übersichten
• Spielgeld
• 1 Spielanleitung

Anzahl Spieler: 2-4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 30-120 Minuten
UVP: 75,00 Euro
Erhältlich ab Oktober 2015

Funkenschlag Erweiterung 10: Die Aktiengesellschaften

2F hat die 10. Erweiterung zu Funkenschlag angekündigt. Die Erweiterung „Die Aktiengesellschaften“ kann nur mit einem Exemplar von Funkenschlag
oder Funkenschlag deluxe gespielt werden. Die Spielregeln von Funkenschlag und
Funkenschlag deluxe bleiben gleich.

2F präsentiert mit "Die Aktiengesellschaften" die 10. Erweiterung für Funkenschlag

2F präsentiert mit „Die Aktiengesellschaften“ die 10. Erweiterung für Funkenschlag

Die 10. Erweiterung kann mit allen Spielplänen sowie allen erhältlichen Kraftwerkdecks
kombiniert werden. Die Aktiengesellschaften bieten den Spielern ein komplett neues Spielerlebnis. Die Spieler versuchen als Aktionäre die Kontrolle über verschiedene Aktiengesellschaften zu erlangen, um den größten persönlichen Reichtum anzuhäufen.
Außerdem bietet die Erweiterung den Spielern zusätzlich noch zwei Varianten.

– In der 1. Variante sind sie erneut Aktionäre, die nun versuchen, Anteile der
Aktiengesellschaften zu bekommen, die auf dem Strommarkt zu den größten Gesellschaften werden und die meisten Städte mit Strom versorgen.

– In der 2. Variante kontrollieren sie eigene kleine Aktiengesellschaften und versuchen, die eigene Gesellschaft erfolgreich auf dem Strommarkt zu etablieren. Mit gelegentlichen Aktienverkäufen der eigenen Gesellschaft versuchen die Spieler genug Kapital zu bekommen, um außerdem in den Besitz von Aktien der erfolgreichsten gegnerischen Gesellschaften zu gelangen. Auf diese Weise erlangen sie auch einen entscheidenden Anteil an deren Erfolg.
Wenn die Spieler im Besitz aller Spielpläne sowie der Erweiterung „Neue Kraftwerke“ sind, gibt es mit dieser Erweiterung 222 neue Möglichkeiten, Funkenschlag und Funkenschlag deluxe zu spielen.

Die Spielregeln dieser Erweiterung basieren auf dem Modul 9 „Aktien“ aus dem Spiel 504. Da 504 ein modulares Spiel ist, ist es möglich, eines dieser Module zu nehmen und mit Funkenschlag zu „kreuzen“. Daraus entstehen 3 Möglichkeiten, diese Erweiterung zu spielen.
2F hat die Erweiterung basierend auf dem ersten Teil konzipiert, der eine komplett neue
Erfahrung mit Funkenschlag und Funkenschlag deluxe bietet. Auf Fans des Spiels warten viele Überraschungen. Die beiden Varianten sind schon ein wenig näher am bekannten Funkenschlag-Spielgefühl. Sie sind mehr für Leute gedacht, die ein wenig experimentieren wollen.

Die Erweiterung beinhaltet 54 Aktien (je 9 Stück pro Spielerfarbe), 1 Startspielerkarte „Aktienrunde“, 6 Gesellschaftspläne mit Ablageplätzen für 3 Kraftwerke, Gesellschaftskapital und Aktien, 1 Aktienkurstabelle, 7 Aktienkursmarker (je 1x in den 7 Spielerfarben)
Die Erweiterung eignet sich für 2 bis 6 Spieler, für das Spiel wird entweder Funkenschlag oder Funkenschlag deluxe benötigt.

Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 120 Minuten
UVP: 15,00 Euro
Erhältlich ab Oktober 2015